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4.9

Nicht immer nur zu Fuß

Die verführerischen Vorteile des Fahrrad fahrens

2021-02-14

Für diejenigen von uns, die sich ständig mit dem Fahrrad bewegen, ist es nicht ungewöhnlich zu wissen, dass wir als verrückt beurteilt werden. Sicher wurdest du auch schon mehr als einmal gefragt, ob du nicht müde wirst, ob es nicht sehr weit sei, ob es nicht gefährlich sei. Die Wahrheit ist, dass wir alle, die bereits mit der Leidenschaft zum Fahrrad infiziert wurden, wissen, dass es sich so gut anfühlt, sich mit dem Fahrrad aufzumachen, dass wir es nicht missen wollen. Es ist die Freude am Weg und nicht so sehr an der Ankunft, die Mentalität der Anstrengung, das Gefühl zu sein und genau das zu tun, was du fühlst, das Beste von sich selbst beizutragen, das minimalistische Leben zu spüren, zu sehen, dass die Probleme relativ sind, eine kleine Revolution bei jedem Tritt in die Pedale.

Hmmm

Aber weißt du warum?

Hier teile ich einige überraschende Gründe mit euch, warum sich Fahrrad fahren so gut anfühlt:

Eine der wichtigsten Zutaten für das Glück ist die Wahrnehmung von sich selbst. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen deiner Selbstwahrnehmung oder deinem Selbstwertgefühl und dieser körperlichen Aktivität gibt. Die Dauer oder Intensität nimmt dabei keinen wesentlichen Einfluss, so dass das einfache Treten der Pedale zur Arbeit oder zur Schule ausreicht, um das Selbstwertgefühl zu verbessern. Ein aktives Leben verringert auch das Risiko, an Depressionen zu erleiden, erheblich. Sport wirkt insgesamt gut gegen Depressionen und kann sogar eine gute Hilfe bei der Behandlung von Patienten jeden Alters sein, bei denen eine klinische Depression diagnostiziert wurde.

Die Verwendung des Fahrrads als Transportmittel ist ein guter Weg, um sich täglich ein wenig körperlich zu bestätigen. Beim Treten in die Pedale, löst sich nicht nur innere Anspannung, sondern erspart einem auch den unvermeidlichen Stress, der sich in einem geschlossenen Fahrzeug beim Herumfahren auf vollen Straßen generiert wird oder, der bei der bewegten Hektik der öffentlichen Verkehrsmittel auftaucht. Auf dem Fahrrad hast du keine andere Wahl, als den Wind in deinem Gesicht zu genießen und die Freiheit zu spüren, die er dir einflüstert.

Es ist nicht ganz sicher, welche biologischen oder psychologischen Mechanismen genau beteiligt sind, aber verschiedenste Studien haben gezeigt, dass Übungen wie Fahrradfahren dazu beitragen, das Angstniveau zu senken. Beim Training auf dem Rad gelingt es sogar, sich von Problemen zu befreien und ein allgemeines Wohlbefinden, ein Gefühl der Kontrolle und Stärke über sich selbst und die Umgebung zu spüren.

Fahrradfahren aktiviert einen wesentlichen Zyklus für das Überleben im Gehirn. Alles beginnt mit dem Sättigungshormon Leptin. Dieses Hormon ist dafür verantwortlich, dem Körper das Energieniveau anzuzeigen, das er hat. Eine Studie der Universität von Montreal ergab, dass man bei niedrigem Leptinspiegel den Drang verspürt, sich körperlich zu betätigen, was vor Millionen von Jahren motiviert hätte, rauszugehen und nach Nahrung zu suchen. Daher ist es nach einer guten Fahrt auch nicht ungewöhnlich, dass man sich nach einem Snack oder ein paar Bierchen mit Freunden sehnt ... und da endet der Zyklus. Nachdem das Verlangen gestillt ist, setzt das Gehirn Dopamin frei, das Freude und ein Gefühl des Wohlbefindens erzeugt. Deshalb möchtest du so gerne in die Pedale treten!

Ihr merkt hier wohl auch, dass urbane Radfahrer nicht verrückt sind. Das Fahrrad hilft uns nicht nur, unsere körperliche Verfassung zu verbessern, sondern auch, ein psychisches Gleichgewicht zu halten und uns glücklich zu fühlen. Ein großer Vorteil des Fahrrads ist, dass es extrem einfach ins tägliche Leben zu integrieren ist. Wenn es als Transportmittel verwendet wird, werden fast automatisch alle Vorteile genutzt.

Warum also nicht auch den Jakobsweg damit bewältigen? Und die Kraft der Selbstheilung zur Freisetzung anzuregen.

 

 

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